Baiserküsse

Posted on Juli 16, 2013

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BAISER, BAISER, BAISER – WOOHOO!

Wenn es in meiner Familie eine Süßigkeit gibt welche ein Cheerleading-Team verdient hat, mit Pompongs, raschelnden Röckchen und Mäschchen im Haar, dann ist es Baiser, denn der französische Kuss begeistert meine Familie seit… naja, schon immer glaube ich!
Das Schneegebäck aus gezuckertem Eischnee (Wikipedia lässt grüßen) kommt ja ursprünglich aus der Schweiz, habt ihr das gewusst?
Mr. Google hat mich wissen lassen, dass ein italienischer Bäcker, welcher in der Schweiz lebte, die Köstlichkeit erfunden hat und da ihm anscheinend kein besserer Name eingefallen ist, benannte er sie nach der Stadt Meiringen (das liegt in Bern) in welcher er wohnte. Über gefühlt 100 Ecken ging das Gebäck dann in verschiedenste Länder und weil Französisch hald nicht Deutsch ist, sagte man in Frankreich „Meringue“ dazu.
Der Grund warum wir jedoch dazu Baiser sagen, den lieferte uns die englische Königin Anne (erste Königin Großbritanniens) Anfang des 17. Jahrhunderts: Als man ihr ein Stück Schneegebäck zum schnabulieren reichte, meinte diese: „Oh, it‘s like a kiss“, was die Franzosen mit Baiser übersetzten, denn das ist das französische Wort für Kuss.

Tja, so schnell hat man wieder was gelernt und jetzt zeige ich euch, wie ich das Baiser-Rezept von Peggy Porschen umgesetzt habe; dies ist meine erste, aber sicher nicht die letzte Baiser-Herstellung gewesen, etliche weitere Rezepte scharren in ihren Büchern schon ungeduldig mit den Seiten, die wollen alle ausprobiert werden – zur großen Freude meiner Liebsten 🙂

BEWERTUNG:    
Schwierigkeitsgrad:  1234  ( sehr einfach )
Geschmack:  12345  ( lecker )
So schnell wie sie hergestellt sind, so schnell sind sie auch wieder weg, das ist ein eindeutig gutes Zeichen! Durch den Vanilleextrakt haben die Baisers für mich ein wenig zu streng geschmeckt, was der Freude und Lust am Verzehr jedoch keinen Abbruch tat, ich bin einfach nur ein wenig zu pingelig.

 

Für eine große Dose Baiserküsse braucht man:
(übernommen und abgeändert von Peggy Porschen’s ‚Boutique Baking‘, Baiserküsse, Seite 15)

100g Eiweiß
1 Prise Salz
100g Zucker
100g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
rosa Lebensmittelfarbe

1. Die Eiweiße, sowie das Salz in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handmixer auf höchster Stufe aufschlagen. Sobald die Masse anfängt steif zu werden, langsam den Zucker (nicht den Puderzucker) hineinrieseln lassen.

Baiser22. Ist die Baisermischung steif und glänzend, fügt man mithilfe eines Löffels den Vanilleextrakt hinzu und hebt den Puderzucker mit einem Teigspatel unter.

3. Den Ofen auf Umluft 80° vorheizen

4. Die Hälfte der Baisermasse wird in einen Spritzbeutel mit Sterntülle gefüllt  und in kleinen Rosetten auf mehrere Backbleche gespritzt.

5. Die zweite Hälfte der Masse wird mit der Lebensmittelfarbe eingefärbt, in denselben Spritzbeutel eingefüllt und ebenfalls in Rosetten aufgespritzt

6. Die Baisers kommen für 3 Stunden in den Ofen – solange, bis sie vollkommen ausgetrocknet sind.

Hinweis: In einem luftdichten Behälter bleiben sie länger trocken.

Baiser

Habt einen schönen Tag und viel Freude mit den kleinen Küssen ♥

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