Zu Beginn ein paar Gugl-Geschichten

Posted on März 6, 2013

0


Herzlich Willkommen zu meinem ersten Backversuch den ich jemals alleine gemacht habe, kommt näher und staunt was man so zustande bringen kann, obwohl man null Ahnung von der Materie hat (man merkt schon zu Beginn, ich bin verdammt stolz :D)

Bisher hat mich meine Mum mitwerkeln lassen wenn sie mal was gebacken hat, sprich: ich durfte das Eiklar in Eischnee verwandeln und wenn das geschafft war, vielleicht noch etwas schnippeln oder einfetten. Um ehrlich zu sein habe ich mich die letzten 22 Jahre auch wirklich nicht fürs Backen interessiert. Mal ganz kurz fürs Kochen vielleicht, aber das war ein kurzweiliges Vergnügen, denn das Töpfe putzen stand zum einen fast nie in Relation zum Ergebnis und zweitens haben Teenager andere Interessen, welchen sie mit mehr Engagement nachzukommen pflegten…

Vor ein paar Wochen dann, auf meinem üblichen Streifzug durch diverse Blogs, stieß ich auf einen Cupcake-Blog, welcher mich wie vom Donner gerührt auf dem Sessel gerade sitzen lies: warum sollte man Backen eigentlich nicht mögen und warum verdammt nochmal  befülle ich noch keine Förmchen, Tiegelchen  und Tortenformen mit Teig?

Also nach Hause fahren, das einzige Kochbuch rauskramen welches sich in meinem Besitz befand (nein, ich wollte nicht eines der gefühlten 1000 Backbücher meiner Mutter nehmen (ok, es ist eher ein Sammelsorium von ein paar Hundert), schlug es auf und war gleich mal überfordert! Bisher hatte ich angenommen, mein Wortschatz wäre reich an Begriffen, aber die Fremdsprache eines Back-Buches hat mich dann doch kalt erwischt (man bedenke, ich hatte noch nie etwas mit backen zu tun -> Welpenschutz!)

Um ehrlich zu sein… ich hab nach meiner Mum gerufen, welche dann so freundlich war, Licht in das Wörter-Wirrwarr zu bringen (Zesten? Dampfl? Salz im Eiklar?) und dann…dann war es endlich so weit.

Laut Backbuch dauert die Zubereitung 15 Minuten – bei mir nahm die Prozedur eine dreiviertel Stunde in Anspruch. (was soll man da jetzt noch sagen, der Teig wollte einfach nicht in die Förmchen :()

imageund dann geschah das Wunder, seht es euch an, sie sind tatsächlich aufgegangen! (ja, mir ist bewusst, dass sie wie Hundehäufchen aussehen)

imageund hier sind sie dann fertig. Das Überraschenste an meinem Werk? Sie waren gar nicht so schlecht!

imageDa die ersten Gugln (übrigens Schoko-Gugl, ganz klassisch) in meinen Augen einen vollen Erfolg darstellten, war mein Ego angestachelt und ich probierte es gleich nochmal mit Schoko-Gugl, sowie Topfen-Gugl mit Puderzucker (auf dem Bild noch ohne)

imageSo. Und als ich dann diese Schönheiten (Zitronen-Gugl mit Zitronen-Glasur) erschaffen hatte, war es um mich geschehen.

Geschäfte, haltet eure Back-Utensilien fest, jetzt komme ich!

Advertisements
Verschlagwortet:
Posted in: I. Süßes